Das Thema Second Life beobachten wir mit kritischer Distanz - allzu viele next big things sind schon gekommen und gegangen. Second Life wird wohl erst dann ein Metathema, wenn es eine Open Source-Lösung geben wird. Bis dahin watschelt die Industrie dem landläufigen Glauben hinterher und eröffnet im SL sogar virtuelle Chipsfabriken (als ob Kartoffelchips nicht ganz real von ihrer Symbiose aus Maismehl-Suchtfaktor und erregendem Tütenknistern lebten), während das echte Second Life sich bei World of Warcraft über den Hype amüsiert.
Kleine Randnotiz: Aktuell nehmen die Markenfälschungen im Second Life zu, wie das Magazin Werben & Verkaufen berichtet. Lippenstifte von Coco Chanel wie Turnschuhe von Puma. Also: Die Kopie des Originals im virtuell-authentischen Abbild des ursprünglich Realen undsoweiter undsofort. Könnte man jetzt medienphilosophisch verhackstücken, oder einfach konkludieren: Da drüben ist es auch nicht besser. Das wiederum wäre ja sogar ein erster Schritt hin zu einem “echten” zweiten Leben. Ob die Schuhe wohl genauso lange halten?
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Second China
By Jan Peter Wulf 2007-06-29 · Add a comment
Wider dem Markenzwang mit 15 $. Marbury unterwandert mit Starbury Markensneakertaktiken
Es ist ein ewiges Dilemma. Marken, Sport und Stars. Mit Andre Agassi hat sich nun der erste große Tennispopstar von den Tennisfeldern verabschiedet. In vielen anderen Sportarten und heimischen Küchen geht die Diskussion jedoch munter weiter. “Mutter! Ich brauch unbedingt den neuen AirJordan!” “Kind! Ich geb nicht schon wieder 150 Euro für Schuhe aus, die Dir ohnehin nächste Woche wieder abgezogen werden!”


Dem will jetzt Stephon Marbury, Point Guard der NY Knicks ein Ende setzen. Sich darüber bewusst, dass der Endorsementwahnsinn um seine NBA-Kollegen Bryant, James und Iverson weitaus unschönere Blüten treibt, als in den selbstherrlichen Werbeclips von adidas und Nike dargeboten wird, bringt er nun eine eigene Linie an den Start mit Namen Starbury. Von Courtschuhen bis hin zu Jacken und anderem Gedöns. Der Clou: der Schuh mit dem der Meister der Körbe von nun an auch höchstpersönlich während der Season spielt kostet fantastische 15 Dollar. Welch Kampfansage! Jetzt kommen die Großen in Legitimationszwänge. Wie kann man für einen Basketballschuh das Zehnfache verlangen, wenn einer der besten der Welt mit viel günstigeren Schuhen das gleiche Spiel betreibt. Auch die Jacken, Sweater und Jeans der Linie überschreiten diese neue Schallgrenze von 15 Dollar nicht. Man dürfte jetzt natürlich einwenden, dass so günstige Preise auch günstige Produktionsstätten erfordern. “Aber ist es irgendwo anders anders?” müsste die resignierende Gegenfrage lauten.
nodeland befindet dies dennoch für großartig und für einen richtigen und mutigen Schritt von einem der anscheinend wahren Sportsmänner??! Man hofft auf Nachahmer und bald dann endlich die Miro-Klose-Performance-Kollektion bei kik?
By Ji-Hun Kim 2006-09-15 · 1 comment
Sneakerplay

the first social network about the global sneaker culture. it is still in beta. but maybe it becomes the upcoming friendster or myspace for superstar and lo dunk fetishists.
Link: Sneakerplay
By Ji-Hun Kim 2006-07-11 · Add a comment
